...wird von der Lichtquelle A ein Lichtblitz zu der in B stehenden Flagge gesandt.
In derselben Zeitdauer, in welcher der Lichtblitz nach B läuft, bewegt sich der Mond ein kleines Stück weiter. Daher bewegt sich aus Sicht der Erde die Flagge von B nach C. Wenn der Lichtblitz in B eintrifft, trifft er aus Sicht der Erde in C ein. Doch in der physikalischen Realität sind B und C identisch, denn es gibt nur eine Flagge. Auf dem Mond steht die Flagge in B, aus Sicht der Erde hat die Flagge sich nach C bewegt. Aber real existiert nur eine Flagge.
Es ist logisch und tatsächlich ausgeschlossen, dass ein und derselbe Lichtblitz an ein und demselben Punkt zu unterschiedlichen Zeiten eintrifft. Damit ist Einsteins Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit und die Zeitdehnung widerlegt.
Lediglich mathematisch fallen B und C auseinander, weil sie unterschiedlich bewegten Koordinatensystemen zugeordnet werden. Physisch real sind B und C identische Punkte, nämlich der Ort an dem die Flagge auf dem Mond steht.
Anmerkungen:
1. Um die Sache nicht unnötig kompliziert zu machen, wird in obigem Beispiel angenommen, dass der Mond eine flache Scheibe ist.
2. Die Lichtlaufzeit zwischen Mond und Erde spielt nach der Relativitätstheorie keine Rolle.
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