Montag, 1. Juni 2026

Der falsche Zeitbegriff

 Die Relativitätstheorie beruht auf einem obsoleten Zeitbegriff. Allein schon aus diesem Grund ist die ganze Theorie hinfällig.

In § 1 und § 2 seines Textes von 1905 (spezielle Relativitätstheorie) erklärt Einstein ausführlich, was er unter Zeit und Gleichzeitigkeit versteht. Er setzt die Zeit gleich mit der Stellung des Uhrzeigers (Seite 893 Abs. 1 und 2). In § 2 erläutert er im Gedankenexperiment, dass gleichzeitige Ereignisse, von einem bewegten Beobachter aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitig aufzufassen sind.

Im Ergebnis gilt nach § 1 und 2:

1. Zeit ist identisch mit dem Stand der Uhrzeiger. Der abgelesene Zeigerstand ist wiederum abhängig von der Lichtlaufzeit zwischen Uhr und Beobachter.

2. Gleichzeitigkeit ist relativ, weil sie von unterschiedlichen Lichtlaufzeiten zwischen Ereignis und Beobachter abhängt.

Es ist bezeichnend für den damaligen vom Subjektivismus geprägten Zeitgeist, dass Einstein Zeit und Gleichzeitigkeit als abhängig von den optischen Sinneseindrücken unterschiedlicher Beobachter definiert. Der junge Einstein war überzeugt von der Erkenntnistheorie seines Vorbilds Ernst Mach, deren Motto lautet: "Die Bobachtung ist unsere einzige Wirklichkeit". Jahre später hat Einstein den  Subjektivismus in der Physik entschieden abgelehnt. 

Ohne Einsteins eigenartige und willkürliche Definitionen von Zeit und Gleichzeitigkeit gäbe es keine Relativitätstheorie.


Den willkürlichen Definitionen Einsteins ist unter anderem entgegenzuhalten:

1.  Gleichzeitigkeit ist absolut. Jeder Augenblick, den wir mit "Jetzt" bezeichnen, ist überall derselbe. Wenn hier und jetzt etwas geschieht, dann geschieht an einem anderen Ort gleichzeitig etwas anderes, auch wenn wir es nicht beobachten können. 

2. Zeit hängt nicht vom Stand der Uhrzeiger ab. Wenn die Uhr nicht gleichmäßig geht, dann korrigieren wir nicht die Zeit, sondern die Uhr. 

3. In der Natur gibt es keine Zeitzonen mit synchronisierten Uhren. Aber genau dies setzt Einstein im mathematischen Teil (§ 3) seiner speziellen Relativität voraus. Dadurch werden nicht nur Zeit und Uhrzeit miteinander verwechselt. Das bewegte Koordinatensystem als Ganzes wird zur Lichtquelle, das ruhende Koordinatensystem als Ganzes zum Beobachter gemacht. (Relativisten behaupten, in der Mathematik der SRT gäbe es keinen Beobachter). Verschiebt man die beiden Koordinatensysteme parallel gegeneinander, dann ist klar, dass in jedem der beiden Systeme die "Zeit" (genauer: das was Einstein unter "Zeit" versteht) aus Sicht des anderen System langsamer verläuft. 

Was ist Zeit? Die Antwort darauf finden Sie auf  www.zeitrelationen.blogspot.com. 




 


    


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen