Mittwoch, 8. Februar 2012

Eine Theorie, die aus Paradoxien besteht

(1) Das Prinzip der invarianten Lichtgeschwindigkeit ist logisch unhaltbar, weil eine Geschwindigkeit in Bezug auf unterschiedlich bewegte Systeme niemals den selben Wert haben kann.

Die Geschwindigkeit eines Systems ist nur in Bezug auf ein anderes System feststellbar. Wenn es keinen absoluten Raum oder absoluten Bezugspunkt gibt, dann sind Bewegung (Ortsveränderung) und Geschwindigkeit (auf die Zeit bezogene Ortsveränderung) relativ. Die Lichtgeschwindigkeit c bezieht sich auf den Ort oder Raumpunkt, an welchem von einer Lichtquelle ein Lichtimpuls emittiert wird. Eine Geschwindigkeit kann jedoch nicht in Bezug auf unterschiedlich bewegte Systeme den selben Wert haben. Das gilt auch für die Geschwindigkeit eines Lichtimpulses.

(2) Die Paradoxie der invarianten Lichtgeschwindigkeit zieht unmittelbar die nächste Paradoxie nach sich, nämlich die Zeitdilatation. Wenn unterschiedlich bewegte Beobachter die Lichtgeschwindigkeit konstant mit c beobachten, so ist für unterschiedlich bewegte Beobachter die Lichtlaufzeit zwischen zwei Punkten A und B eines bewegten Systems unterschiedlich. Darauf beruht die so genannte Zeitdilatation. Was Einstein nicht gesehen hat, ignorieren die relativistischen Theoretiker bis heute: Es ist logisch und tatsächlich ausgeschlossen, dass ein und derselbe Lichtimpuls in einem konkreten Raumpunkt B (den der ruhende Beobachter mit C bezeichnet) zu unterschiedlichen Zeiten eintrifft.

(3) Die nächste Paradoxie besteht darin, den Schein zur Wirklichkeit zu erklären. Infolge der Zeitdilatation, die aus unterschiedlichen Lichtlaufzeiten resultiert, scheinen die physikalischen Vorgänge im bewegten System langsamer zu verlaufen. Dies gilt auch für den Gang von Uhren. Unter stillschweigender Anwendung der heute veralteten Philosophie des "Empiriokritizismus" (Ernst Mach und R. Avenarius) erkärt Einstein den auf der Lichtlaufzeit beruhenden Scheineffekt zum wirklichen Effekt.

Aus diesem Fehler folgt eine weitere einfache logische Widerlegung der Relativitätstheorie. Denn es ist logisch und tatsächlich ausgeschlossen, dass von zwei Uhren jede gegenüber der anderen nachgeht (Paul Langevin, 1911).

(4) Wer einen rationalen Begriff von Zeit hat, für den ist ausgeschlossen, dass die physikalische Zeit relativ ist. Zeit besteht zum einen in den Zeitrelationen in der Natur. Zum anderen besteht sie in der uns angeborenen Vorstellung von absoluter Zeit, welche  als absolut gleichmäßig verlaufende Zeit Voraussetzung jeder Zeitmessung ist. In keiner der beiden Bedeutungen, die sich nicht voneinander trennen lassen, ist Zeit relativ. Relativ sind nur die Sinneseindrücke, die wir von den Zeitrelationen haben.

Nur eine gleichmäßig gehende Uhr ist eine gute Uhr. In dieser unbestrittenen Tatsache liegt der Beweis, dass die absolute Zeit in der Physik unentbehrlich ist. Warum sonst streben die Physiker nach möglichst genau gehenden Atomuhren? Dies ist zugleich die einfache Widerlegung der Relativitätstheorie. Die Leugnung der absoluten Zeit ist paradox.

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